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Stephen Hawking: Was hat er uns hinterlassen?

8. Januar 1942, Stephen Hawking wird geboren und verlebte eine normale ruhige Kindheit. Sein Vater wollte, dass er Medizin studiert und so arbeitete er zunächst darauf hin. Nach der Schule nahm er dann an der Aufnahmeprüfung der Oxford University teil. Mit Auszeichnung bestand er die Prüfung, was ihm ein Stipendium an der Universität einbrachte. Mit 25 Jahren bekam er die Diagnose ALS, eine Krankheit des degenerativen Nervensystems. Die Ärzte sagten ihm nur noch ein kurzes Leben voraus. Davon ließ er sich aber nicht unterkriegen. Nach seinem Bachelor-Abschluss promovierte er bei Dennis Sciama. In den Folgejahren veröffentlichte er trotz seiner Krankheit, die ihn an den Rollstuhl fesselte und ihm die Fähigkeit zu Reden sowie die sich überhaupt zu bewegen nahm viele bahnbrechende wissenschaftliche Arbeiten, sodass er allmählich zu einem der größten Köpfe der Welt wurde und eine große Rolle in der Astrophysik einnahm. Auf seinem Lebensweg, traf er viele große Persönlichkeiten, wie Barack Obama, die Queen, Nelson Mandela und Papst Benedikt XVI.

Am 14. März, Albert Einsteins Geburtstag, ist nun dieser große Kopf, Stephen Hawking,  mit 76 Jahren von uns gegangen. Er hat seiner schweren Krankheit 50 Jahre lang getrotzt und der Welt nach seinem Tod viel hinterlassen.

Eine seiner bekanntesten Theorien, die unsere Sicht auf die Entstehung unseres Universums prägen ist:

Die Urknall- Singularität

Nach Albert Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie liegt der Ursprung unseres Universums im Urknall. Das Universum dehnt sich seit dem immer weiter aus.

Zusammen mit Kollegen wies er nach, dass die Entstehung des Universums nicht mit der Relativitätstheorie erklärt werden kann. Mit der Singularitätstheorie stellte er die These auf, dass es vor dem Urknall eine Art Vorläufer Universum gegeben haben könnte, welches kollabierte.

Mit „eine kurze Geschichte der Zeit“, „das Universum in der Nussschale“ und vielen weiteren Büchern sowie wissenschaftlichen Arbeiten hinterlässt Stephen Hawking der Menschheit einen unschätzbaren Schatz an Wissen.

Ohne ihn, wäre die moderne Wissenschaft noch nicht so weit, wie sie es jetzt ist.

Seine letzten an uns gerichteten Worte waren:

„Es gibt immer etwas, was ihr tun und in dem ihr erfolgreich sein könnt. Es ist wichtig dass ihr niemals aufgebt.“

Das es möglich ist, lebte uns dieser beeindruckende Mann vor.

Stephen Hawking in Cambridge, 2008

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