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The world is yours – Episode 2

Bereits in der 1. Ausgabe haben wir uns mit dem Thema Auslandsjahr beschäftigt. Hier findet ihr die langersehnte Fortsetzung!

 

Frankreich, ganz nah und doch so anders.

Unser Nachbarland ist oft ein Ziel für Austauschschüler. Frankreich ist zwar schnell zu erreichen von Deutschland, trotzdem ist es ganz anders als bei uns. Frankreich ist zwar groß, doch die Infrastruktur ist nicht mit Deutschland zu vergleichen. Viele Familien wohnen in kleinen Dörfern auf dem Land und bis zur nächsten Stadt ist es oft weit. Deswegen leben viele Jugendliche unter der Woche in einem Internat und kommen am Wochenende und in den Ferien nach Hause. Auch die Kultur und Lebensweise unterscheidet sich sehr von unserer. Franzosen sind viel förmlicher und höflicher als die Deutschen. Das Siezen unter Fremden ist selbstverständlich, selbst Jugendliche siezen sich manchmal. Der Schullalltag nimmt viel Zeit der Jugendlichen in Frankreich ein. Die Schule in Frankreich geht von 8-18 Uhr, zwischen den Stunden gibt es 5-10 Minuten Pausen zum Räume wechseln und um 12 Uhr gibt es eine große Mittagspause. Nach der Schule müssen dann noch Hausaufgaben erledigt werden.  So sind die Schüler fast den ganzen Tag beschäftigt und unter der Woche bleibt wenig Zeit für Freizeitaktivitäten, diese müssen meistens am Wochenende stattfinden. Die Zeit am Abend wird mit der Familie verbracht. Nach der Grundschule geht man in Frankreich vier Jahre auf das Collège und dann entscheidet man sich ob man eine Ausbildung macht, das Lycée (Gymnasium) besucht oder das Lycée Professionnel (berufliches Gymnasium). Das Lycée schließt man mit dem Baccalauréat (BAC) ab, das BAC ist vergleichbar mit dem Abitur. Französisch zu sprechen kann sehr hilfreich sein, nicht nur, weil man in Frankreich gut Urlaub machen kann. Sondern Französisch zählt auch zu einer der drei bedeutendsten Sprachen der Welt.

Die französische Küche ist in der ganzen Welt bekannt. Ob Croissant, Gratin oder Fondue jeder kennt mindestens ein französisches Gericht. Für die Franzosen ist Essen weitaus mehr als die bloße Zuführung von Nährstoffen. Sie sagen, essen sollte man nie in Eile, sondern es sollte ein Fest für Augen und Gaumen sein. Es wird sich sehr viel Zeit fürs Essen genommen. Ein typisches französisches Frühstück besteht aus einem Croissant mit Marmelade und dazu Saft oder Kaffee. Die Franzosen essen sehr spät Abendbrot, ein typisches Menü besteht meistens aus drei Gängen.  Doch so wie für die Franzosen das Essen wichtig ist nimmt auch der Sport einen großen Teil ein, es gibt eine große Auswahl an Sportarten die man in Frankreich betreiben kann. Beliebte Sportarten sind zum Beispiel Schwimmen, Joggen und Boule-spielen, natürlich ist auch der Radsport sehr populär in Frankreich. Am Mittelmeer sind auch Wassersportarten sehr beliebt zum Beispiel Segeln, Tauchen und Wellenreiten. Die Alpenregionen in Frankreich sind sehr bekannt fürs Skifahren.

In Frankreich ist die Landschaft sehr vielseitig, ob weiße Sandstrände, steile Felsbrandungen oder Berglandschaften, man muss sich nicht entscheiden, in Frankreich gibt es eigentlich alles. In Frankreich liegt ein sehr gemäßigtes Klima vor mit größtenteils milden Temperaturen. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 11°C. Der Sommer in Frankreich ist warm und reich an Sonnenstunden.

Frankreich, ganz nah und doch so anders

Tolle Erfahrungen müssen nicht immer mit hohen Preisen verbunden sein, wie man ein Auslandsjahr auch ohne Papis Portmonee verbringen kann erfahrt ihr hier:

Die Antwort auf die Frage, wie man ein Auslandsjahr ohne viel Geld aber mit mindestens so geilen Erfahrungen verbringen kann ist Rotary.

Rotary

Rotary organisiert jedes Jahr einen Jahresaustausch für schulpflichtige Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren. Grundsätzlich findet der Austausch nach der 10. Klasse statt und dauert ein Schuljahr (maximal 12 Monate). Rotary will dir einerseits die Möglichkeit geben ein neues Land, seine Bevölkerung und Lebensgewohnheiten, seine Kultur kennenzulernen, und andererseits als Botschafter im Gastland über seine Heimat berichten zu können. Der Schwerpunkt bei diesem Projekt liegt nicht in der Vertiefung einer Fremdsprache oder dem Erlangen von Examina. Sondern es geht vor allem um die Kulturerfahrung.  Als Bewerber für dieses Projekt sollte man folgende Anforderungen mitbringen: Anpassungsfähigkeit, Aufgeschlossenheit, Selbständigkeit, Orientierungsbereitschaft, Kenntnisse über das eigene Land und das Gastland, so dass man in der Lage ist, als Botschafter des guten Willens und der Völkerverständigung sein Heimatland in der Welt zu vertreten. Die Auswahl an Gastländern ist groß und abhängig vom Rotarydistrikt in dem man wohnt. Jährlich nehmen ungefähr 650 Schüler aus Deutschland am Austauschprojekt von Rotary in einem von 30 Gastländern teil. Rotary finanziert einen großen Teil des Austausches. Falls du Interesse an diesem Projekt hast, meldest du dich am besten bei dem Rotary-Club deines Heimatortes.

Weitere Stipednien könnt über bei  https://www.auslandsjahr.org/auslandsjahr-stipendium.html finden!

Logo vom Rotary Club

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